Häufige Fragen

 
 
Warum Greenfeed?

Greenfeed ist in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern speziell für bewässerte Großflächen entwickelt worden. Die Auswertung präziser Sensordaten und Satellitenaufnahmen über ein Dashboard ermöglicht faktenbasierte Entscheidungen für eine Bewässerungssteuerung und Düngemanagement in Echtzeit.

  • Bis zu 25% Einsparung von Wasser

    • ​Analyse des pflanzenverfügbaren Wassers unabhängig von der Bodenart​ und Bestimmung des Idealkorridors, als Komfortzone für Gräser.
    • Bewässerung idealer Mengen für optimalen Wassergehalt in der Wurzelzone
    • Verringerung von Wasserabfluss durch den Sensor unterhalb der Wurzelzone​

    • Alarmfunktion bei Abweichung vom Idealkorridor

  • Reduktion von Düngemitteln durch Identifikation des richtigen Düngezeitpunkts

    • Analyse der elektrischen Leitfähigkeit im Boden für Rückschlüsse zur Nährstoffkonzentration

    • Bestimmung des optimalen Düngezeitpunkts mit idealer Feuchte und Temperatur in Luft und Boden

    • Reduktion der Düngerauswaschung durch effizientere Bewässerung

  • Optimierung der Bespielbarkeit​ durch ideale Feuchte- und Nährstoffbedingungen​

    • Stärkung der Widerstandskraft durch gesundes Gras mit tieferen Wurzeln

    • Verbesserung der Durchlüftung durch verringerte Überwässerung

    • Reduktion von Pilzbefall und Krankheiten (Rasenrost, Wurzelfäule, Dollarflecken)

Wie funktioniert Greenfeed?

Greenfeed visualisiert Sensordaten aus und unter der Wurzelzone für wissenschaftliche Einblicke in den Wasserhaushalt und die Nährstoffkonzentration im Boden. Klimadaten einer Wetterstation ermöglichen eine noch effizientere Bewässerung und Düngung.

Ein Dashboard ermöglicht faktenbasierte Entscheidungen, wann, wo und wieviel bewässert oder gedüngt werden soll. Alarmfunktionen benachrichtigen über die App per Push-Nachricht, wenn zu viel oder zu wenig Wasser im Boden ist.

Ein Matrixpotentialsensor misst kontinuierlich das pflanzenverfügbare Wasser unabhängig von der Bodenart. Denn abhängig von der Zusammensetzung des Bodens muss der Wassergehalt höher (Ton) oder niedriger (Sand) sein, um ideale Bedingungen für Pflanzen zu bieten.

Je ein Bodenfeuchtesensor misst alle 5 Minuten den Wassergehalt in der Hauptwurzelzone, wo Wasser gebraucht wird - und darunter, wo es nicht gebraucht wird. Dies ermöglicht eine effiziente Bewässerungssteuerung.

Die Bodenfeuchtesensoren messen zudem die Temperatur und elektrische Leitfähigkeit und ermöglichen Rückschlüsse zur Salz- und Nährstoffkonzentration im Boden.

Eine lokale Wetterstation erfasst wichtige Parameter, wie Niederschlag, Sonneneinstrahlung, Wind oder relative Luftfeuchte. So kann die Bewässerung und die Düngung zeitlich optimiert werden.

Bewässerungssteuerung:

Analysieren Sie zunächst das Matrixpotential - den Idealbereich des pflanzenverfügbaren Wassers als Komfortzone für Ihren Rasen. Vergleichen Sie obere (-30 kPa) und untere Grenzwerte (-100 kPa) mit dem entsprechenden Wassergehalt. Durch den Matrixpotentialsensor müssen Sie Ihre Bodenart nicht extra bestimmen.

Bewässern Sie fortan so, dass der Wassergehalt möglichst innerhalb dieser Grenzwerte bleibt und die Pflanzen sich somit häufig im Idealbereich befinden.

Nährstoffmanagement:

Spezieller Dünger aus dem Fachhandel enthält meist die richtige Nährstoffzusammensetzung je nach Jahreszeit und Anforderung. Genauso wichtig wie der richtige Dünger ist es, die richtigen Mengen zum richtigen Zeitpunkt auszubringen. Analysieren sie die Werte zur elektrischen Leitfähigkeit und dem Wassergehalt für einige Wochen. Führen Sie für weitere Details optional Messungen zur Konzentration einzelner Nährstoffe durch. Die Leitfähigkeit gibt Rückschlüsse zu den gelösten Stoffen im Boden, der Nährstoffauswaschung oder Nährstoffmangel. Stärken sie die Aufnahmekraft ihrer Pflanzen durch einen idealen Wassergehalt. Führen Sie die Düngung bei idealen Witterungsbedingungen ohne direkte Sonneneinstrahlung, einer Temperatur von ca. 15-25°C und einer relativen Luftfeuchte von 50%-70% durch. Beachten Sie ebenfalls das pflanzenverfügbare Wasser. Achten Sie auf die Einhaltung der Komfortzone. Bei zu hoher Bodenfeuchte sinkt der Sauerstoffanteil im Boden und Nährstoffe können ausgewaschen werden, bei zu hoher Trockenheit lösen sich die Nährstoffe nicht, um von den Wurzeln aufgenommen zu werden.

Wieviel kostet Greenfeed?

Greenfeed bietet ein faires Preis-Leistungsverhältnis, mit Amortisationszeiten von 1-2 Jahren durch eine Kosteneinsparung von bis zu 25% mittels faktenbasiertem Bewässerungsmanagement.

Das Preismodell von Greenfeed ist modular aufgebaut und setzt sich aus einer einmaligen Zahlung für die Hardware und einem jährlichen Betrag für die Software zusammen. Die Software wird kontinuierlich um Modelle erweitert, um noch bessere Handlungsempfehlungen zu geben.

​Es gibt 4 Pakete, die auf bestimmte Anwendungen zugeschnitten sind:

  • Start: Ideal für preisbewusste Anwender und homogene Flächen, wie Sportplätze mit mittleren Bewässerungskosten bis 15.000€ pro Jahr.

  • StartAIR: Ideal für homogene, aktiv gemanagte Flächen, wie Sportplätze oder Freizeitparks mit Bewässerungskosten von 15.000€ - 25.000€ pro Jahr.

  • Park: Ideal für heterogene Flächen, wie Golfplätze oder Stadtparks mit Bewässerungskosten von bis 40.000€ pro Jahr.

  • GolfAIR: Ideal für heterogene, aktiv gemanagte Flächen, wie Golfplätze, landwirtschaftliche Flächen oder Parks mit Bewässerungskosten ab 25.000€ pro Jahr.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit Produkte auch einzeln zu erwerben.

Welche Sensoren und Hardware verwendet Greenfeed?
Bodensensoren:

Greenfeed verwendet Sensoren made in Germany oder USA von dem Weltmarktführer. Sie wurden speziell für wissenschaftliche Anwendungen konzipiert, sind seit Jahren tausendfach erprobt und daher äußerst präzise und robust. Genaue Messwerte sind die Basis für fundierte Entscheidungen. Bereits ein Prozentpunkt Abweichung bei der Bodenfeuchte, kann mehrere Hundert € in zusätzlichen Bewässerungskosten ausmachen. Wassergehaltssensoren, Matrixpotentialsensoren, Wetterstationen und die Funktechnologie entsprechen dem aktuellen Stand der Technik. Damit unterscheiden wir uns bewusst von minderwertigen Alternativen, die falsche Daten liefern, komplex zu installieren sind oder schnell kaputt gehen.

Funktechnologie

Greenfeed sendet Sensordaten über ein proprietäres Modul, das unsichtbar in der Erde neben den Bodensensoren installiert wird. Es nutzt die effiziente Funktechnologie NBIoT, die eine gute Netzanbindung national und international und starke Durchdringung mit niedrigem Energieverbrauch verbindet. NBIoT basiert auf 3G / 4G / LTE, ist jedoch auf einen geringeren Datentransfer ausgelegt. SIM-Karten sind in den jeweiligen Paketen enthalten.

 

Was ist die Komfortzone für Gräser?

Jede Pflanze fühlt sich sich bei einer bestimmten Wasserkonzentration im Boden am wohlsten - je nach Bodenart ist dabei wenig (Sand) oder auch doppelt so viel (Ton) Wasser nötig. Die Wassermenge muss an die Bodenart angepasst werden - die innovative Technologie unseres Matrixpotentialsensors führt Sie automatisch zum idealen Wassergehalt. Wir messen das pflanzenverfügbare Wasser kontinuierlich und unabhängig von der Bodenart. Entscheidungen basierend auf Bauchgefühl, Fehlinformationen oder eine teure und im Zeitverlauf ungenaue Bodenanalyse entfallen.

 

Beispiel: Um mit einem Strohhalm Wasser aus einem Glas zu trinken, benötigen sie weniger Saugkraft als um daraus einen Milchshake zu saugen. Ähnlich verhält es sich mit Wasser in Sand, Lehm oder Ton. Bei der gleichen Wassermenge muss die Wurzel in Tonböden viel mehr Kraft aufwenden.

Was ist ein Matrixpotentialsensor?

Ein Matrixpotentialsensor ist die praktikabelste Möglichkeit, das pflanzenverfügbare Wasser unabhängig von der Bodenart zu messen. Er analysiert, egal in welchem Boden, wie viel Kraft die Wurzeln aufwenden müssen, um Wasser aus den Poren zu saugen. Denn je nach Bodenart ist mehr (Ton) oder weniger als halb so viel (Sand) Wasser nötig, damit sich Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen versorgen können.

Bisherige Messungen basieren meist nur auf dem Wassergehalt. Dieser ändert sich jedoch einerseits dynamisch innerhalb weniger Stunden und andererseits muss die Bodenart exakt bestimmt werden, um optimale Bedingungen zu bieten.

 

Beispiel: Die Bewässerung nur auf Wassergehalt zu basieren ist in etwa so, wie die Heizleistung nur von der Raumgröße abhängig zu machen. Dabei spielt für die richtige Raumtemperatur auch die Isolation eine wichtige Rolle. Ein Matrixpotentialsensor ist für Bodenfeuchte wie ein Thermometer für Wärme - das entscheidende Puzzlestück.

So wie sich Menschen sich bei 20°C wohlfühlen und Eisbären bei Minusgraden, brauchen Kartoffeln mehr oder Tomaten weniger Bodenfeuchte als Gras.

 

Was ist ein Wassergehaltssensor?

Ein Wassergehaltssensor misst die prozentuale Menge Wasser im Boden. Je nach Bodenart benötigen Pflanzen mehr oder weniger Feuchteanteil, um Nährstoffe aufzunehmen, Stress zu tolerieren, ideal zu wachsen und nicht zu erkranken. In der Bodenphysik gibt es zwei wichtige Parameter: Feldkapazität (Speichermaximum) und permanenter Welkepunkt.

Zwei bis drei Tage nach langem, ausgiebigem Regen erreicht der Boden seine Feldkapazität. Danach sinkt der Wassergehalt durch Abfluss, Verdunstung oder Wasseraufnahme von Pflanzen. Bei Feldkapazität sind viele Böden noch zu nass und außerhalb der Komfortzone. Wurde sehr lange nicht gewässert, kommt es zum permanenten Welkepunkt - nun können die Wurzeln kein Wasser mehr aus den Poren saugen und sterben ab. Die Wassermenge sollte rechtzeitig durch künstliche Bewässerung erhöht werden.

Welche Vorteile bietet eine Wetterstation?

Unsere Wetterstation gehört zu den besten auf dem Markt. Sie misst sehr präzise die Lufttemperatur, Regenmengen und Niederschlagszeitpunkte, Windstärke, Windrichtung und Böen, relative Luftfeuchte, Solare Strahlung, aber auch Gewitter mit Blitzschlägen und der Blitzentfernung.

Regen und Niederschlagsmenge

Durch Messung der Niederschlagsmengen und Regenzeitpunkte kann die Bewässerungsmenge noch besser gesteuert und effizienter gestaltet werden. Außerdem können für unsere Modelle natürlicher Regen und künstliche Bewässerung unterschieden werden. Mittelfristig planen wir die Integration von Wetterdaten, um die künstliche Bewässerung automatisch effizienter zu steuern.

Evapotranspiration

Durch Analyse der Temperatur, Windstärke und Sonneneinstrahlung wird festgestellt, wie viel Wasser verdunstet und wieviel Feuchte die Gräser durch Schwitzen transpirieren. Diese Menge ist bei trockenen Böden die Mindestmenge für künstliche Bewässerung.

Düngung
Durch die Kombination von relativer Luftfeuchte, Lufttemperatur einerseits und Bodenfeuchte und Bodentemperatur andererseits kann der ideale Düngezeitpunkt bestimmt werden.

Gewitterwarnung und Blitze

Im laufenden Betrieb sind am Sportplatz und Golfplatz Alarmmeldungen zu Gewittern besonders wichtig, um Schäden an Leib und Leben zu vermeiden.

Was ist ein Messpunkt?

Jeder Messpunkt enthält bei Greenfeed ein Funkmodul und drei Sensoren. Ein Matrixpotentialsensor misst in der Wurzelzone das pflanzenverfügbare Wasser. Ein Wassergehaltssensor misst innerhalb der Wurzelzone kontinuierlich die Bodenfeuchte, Temperatur und elektrische Leitfähigkeit. Ein weiterer Wassergehaltssensor unter der Wurzelzone erfasst den Wasserabfluss in Echtzeit. Ein Messpunkt liefert somit alle relevanten Informationen aus dem Boden, um rechtzeitig optimale Entscheidungen zur Bewässerung und Düngung an diesem und vergleichbaren Orten treffen können.

 

Wie viele Messpunkte sind ausreichend?

Je höher Ihre Bewässerungskosten, desto eher rentieren sich auch mehrere Messpunkte. So liefert ein Messpunkt mit drei Sensoren bereits einen starken Mehrwert bei Bewässerungskosten ab 10.000€ pro Jahr. Betreiben Sie also eher homogene Flächen, wie einen Sportplatz oder ein landwirtschaftliches Feld werden ein oder zwei Messpunkte mit je drei Sensoren die Bodenfeuchte und den Nährstoffbedarf gut abbilden.

Wenn Gelände und Grashöhen eher heterogen sind, wie auf Golfplätzen oder die Beregnung stark variiert oder mehrere Felder mit unterschiedlichen Kulturen bewirtschaftet werden, sollen Sie mehrere Messpunkte installieren.

Für die schnelle Prüfung vor Ort bietet sich ein mobiler Bodenfeuchtesensor an, der den Wassergehalt und die elektrische Leitfähigkeit in der Hauptwurzelzone misst.

Wo werden Messpunkte installiert?

Machen Sie sich zunächst ein Bild über Ihr Gelände. Ist es heterogen bezüglich der Bodenart, Schnitthöhe und Bewässerungsmenge? Besonders neben der Beregnungsmenge beeinflussen auch die Beschattung, Verdichtung, Wind und Topographie die Bodenfeuchte und das Pflanzenwachstum.

Ein bis zwei Messpunkte für homogene Flächen: Wählen Sie einen Messpunkt der die durchschnittliche Fläche repräsentativ abbildet, bzw. etwas trockener ist. Dabei sollten Sie einen Ort wählen, der nicht besonders stark verdichtet ist (nicht den Torraum oder Abschlag), nicht besonders stark beschattet wird und im Vergleich nicht stärker beregnet wird. Achten Sie auch auf eine exakte Ortung bzw. Markierung des Installationsorts (z.B. durch PLiFiX), um Batterien auszutauschen und Beschädigungen durch Aerifizierung zu vermeiden.

Mehrere Messpunkte für heterogene Flächen: Sollten Sie das Paket Park oder GolfAIR wählen, können Sie mit fünf Messpunkten ein breites Spektrum Ihrer Fläche abbilden. Wählen Sie zwei Messpunkte auf Flächen, die ein Mal deutlich feuchter (z.B. schattiges Fairway) und das andere Mal deutlich trockener (z.B. sonniges Green) als die durchschnittliche Fläche ist. Die anderen Messpunkte verteilen Sie auf durchschnittlichen Flächen mit hoher Bewässerungsleistung (Fairway) oder Qualitätsanforderungen (Greens).

Was wird zur Installation eines Messpunkts benötigt?

Hardware (2x Wassergehaltssensor, 1x Matrixpotentialsensor, 1x Funkmodul)

Handy mit der APP Greenfeed zur groben Speicherung des Orts

1 Spaten zum Ausstechen eines Erdwürfels

1 große Plastiktüte oder 1m² Folie zur Ablage des Erdwürfels

1 Messer oder kleine Spachtel zum Vorbohren der Sensorlöcher

1/2 Liter Wasser zur Bedeckung des Matrixpotentialsensors mit feuchter Erde

1 Maßband zur Analyse der Wurzeltiefe und genauen Verortung des Messpunkts

Ggfs. Markierungen (PLiFiX) zur genauen Verortung des Messpunkts

1 Eimer oder Behälter zum Aufsammeln überschüssiger Erde

Wie erfolgt die Installation der Sensoren und in welcher Tiefe werden sie angebracht?

Die Installation eines Messpunkts dauert ca. 15-30 Minuten. Lesen Sie bitte zunächst alle Installationshinweise durch und vergewissern Sie sich, dass Sie alle Materialien wie im vorigen Punkt geschildert haben.

1: Loch ausgraben

Stechen Sie bei leicht feuchtem Boden mit einem Spaten einen Würfel aus (ca. 20x20x20cm) und legen Sie ihn zur Seite auf eine Tragschicht (z.B. Folie). Achten Sie auf den Erhalt der getrennten Bodenschichten - z.B. Humus, Sand, Kies.

2: Wurzeltiefe messen

Messen Sie die Wurzeltiefe mit einem Maßband nach Abstreifen eines Teils der Erde von den Wurzeln (ca. 5-10cm).

3: Installation der Bodensensoren

Achten Sie darauf, nur einen Sensor pro Lochseite einzubauen (z.B. einer südlich, einer westlich, einer östlich), da sich die Messergebnisse sonst gegenseitig beeinflussen könnten. Achten Sie darauf, dass kein Sensor aus der Erde hervorsteht. Dies könnte beim Zuschütten des Lochs die Sensorposition verändern.

3a: Unterer Wassergehaltssensor

Installationsort ca. 5-10cm unterhalb der tiefsten Graswurzeln. Kratzen Sie dafür mit einem Messer oder einer kleinen Spachtel vorsichtig ein horizontales Loch aus (BxHxT: 12x3x3cm), damit das weiße Gehäuse dort vollständig versenkt werden kann. Stechen Sie den Sensor einmalig fest in das Loch, bis die Nadeln und das Gehäuse vollständig versenkt sind. Wackeln Sie nicht an dem Sensor und ziehen Sie ihn nicht wieder heraus, um Lufträume zu vermeiden.

3b: Oberer Wassergehaltssensor

Installationsort im unteren Bereich der Hauptwurzelzone an einer anderen Lochseite als der untere Wassergehaltssensor. Kratzen Sie dafür mit einem Messer oder einer kleinen Spachtel vorsichtig ein horizontales Loch aus (BxHxT: 12x3x3cm), damit das weiße Gehäuse dort vollständig versenkt werden kann. Stechen Sie den Sensor einmalig fest in das Loch, bis die Nadeln und das Gehäuse vollständig versenkt sind. Wackeln Sie nicht an dem Sensor und ziehen Sie ihn nicht wieder heraus, um Lufträume zu vermeiden.

3c: Matrixpotentialsensor

Installationsort im unteren Bereich der Hauptwurzelzone, erneut an einer anderen Lochseite als der untere und der obere Wassergehaltssensor. Kratzen Sie dafür mit einem Messer oder einer kleinen Spachtel vorsichtig ein senkrechtes Loch (BxHxT: 2x5x10cm) aus und sammeln die Erde. Testen Sie, ob der Sensor dort vollständig versenkbar ist und nur noch das Kabel herausschaut. Ziehen Sie den Sensor wieder heraus und befeuchten Sie eine gute Handvoll der zuvor aus dem Loch gekratzten Erde mit Wasser. Umhüllen Sie mit viel feuchter Erde die runde Keramik an der Vorderseite des Matrixpotentialsensors, bis diese vollständig bedeckt ist. Stecken Sie den Matrixpotentialsensor vollständig in das Loch.

4: Auffüllen des Erdlochs und Installation des Funksensors

Befüllen Sie das Erdloch bis 10cm unterhalb der Oberfläche mit der ursprünglichen Bodenschicht. Bilden Sie eine ca. 1m lange Kabelschlaufe. Sie benötigen die Kabelschlaufe, um später ca. alle 2-3 Jahre die Batterien des Funksensors zu tauschen. Komprimieren Sie die Füllung fest mit der Hand oder einem Schuh. Stecken Sie den Funksensor mittig zwischen die Sensoren in die Erde, so dass die Antenne ca. 2-5cm unterhalb der Oberfläche abschließt. Füllen Sie anschließend das Erdloch vollständig auf und komprimieren Sie Füllung erneut. Schütten Sie übrig gebliebene Erde in den Behälter.

5: Markierung

Markieren Sie den Ort des Messpunkts z.B. mit PLiFiX für einen späteren Batterietausch oder um die Zerstörung durch Aerifizierung zu verhindern.

Warum sollte ich meine Bewässerung analysieren und steuern?

Vergleichen wir dafür eine Heizung mit einer Bewässerung.

Stellen Sie sich vor Sie kaufen eine Heizung (=Bewässerungssystem). Würden Sie nicht verstehen wollen wie viel Wärme (=Wasser) Sie in einen Raum (=Boden) pumpen müssen, damit er angenehm warm (=feucht) wird? Aber auch dann wüssten Sie noch nicht wie warm (=feucht) es genau in diesem Raum (=Boden) ist. Dafür bräuchten Sie ein Thermometer (=Matrixpotentialsensor).

Können Sie sich noch eine Welt ohne Thermometer vorstellen? Wir können uns keine Welt ohne Matrixpotentialsensor vorstellen. Denn nur mit einem Matrixpotentialsensor in und je einem Wassergehaltssensor in und unter der Wurzelzone verstehen Sie alle Einflussfaktoren und optimieren Ihre Bewässerung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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the grass is always greener on the other side.

we take you there.